SAV erfolgreich in den Niederlanden
Mainz, 28.11.2018

Breda begann für uns mit einem späten Training am Freitagabend und begann auch schon früh am nächsten Morgen. Das Damen Trio Marika Henschel, Isabel Koss und Eva Backfisch gingen bereits als Zweites an den Start. Trotz Aufregung zeigten sie eine technisch saubere Übung, große Sicherheit in ihren Elementen und ihrer Choreo. Belohnt wurde diese klasse Leistung mit 22,120 Punkten und einem dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch!
Im gleichen Block gingen unser Damenpaar Tasnim Alfaraj und Noemi Wüster an den Start. Die beiden standen unter dem großen Druck allen zu zeigen, dass sie nach einem schwierigen Horst-Stephan-Pokal zurück zu ihrer eigentlichen Stärke gefunden haben. Bis auf eine kleine Unsicherheit bei ihrem letzten Abgang, gelang ihnen das mit Bravour. Allerdings sahen die Kampfrichter das etwas anders: 2,3 Abzug. Für uns nur teilweise nachvollziehbar. Dennoch erkannte das Kampfgericht auch die technisch starke Übung der beiden an. So oder so: die beiden könne stolz auf sich sein und haben bewiesen, dass sie zurück auf ihrem gewohnten Leistungsstand sind.
Den zweiten Block eröffneten Maxie Sonntag und Riva Reicheneder. Die beiden präsentierten sich deutlicher selbstbewusster als an ihren vorherigen Turnieren. Dennoch war ihnen die Aufregung deutlich anzusehen und führte sie dazu ihre Übung so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Die Musik lief also weiter als die Übung schon längst zu Ende war. Das kostete Punkte in der Artistik. Allerdings erkannten auch hier die Kampfrichter die technisch saubere Übung an und belohnten sie mit 14,200 Punkten in Technik.
Danach gingen Sarah Bruhn und Chiara Knoll auf die Matte, um ihre Übung zu präsentieren. Hier zahlte sich die harte Arbeit der beiden aus. Die Übung war absolut sauber und die Elemente sicher. Lediglich ein kleiner Zeitfehler schlich sich ein. Die beiden wurden mit einem guten siebten Platz belohnt sein und können absolut zufrieden mit ihrer Leistung sein.
Direkt danach war unser Damentrio Alba Reicheneder, Lina Jüttner und Lara Koss an der Reihe. Die kurzfristig umgestellten Elemente gelangen ihnen sauber und sicher und das obwohl sie nur einen einzigen Tag Zeit hatten sie zu erlernen. An den anderen Damengruppen gemessen nehmen die Mädels sich eindeutig mit: Arbeit an der Choreo und am Ausdruck. Technisch können sie auf jeden Fall mithalten.
Als nächstes standen Tamara Ploch und Melina Thoß bereit ihre Übung zu zeigen. Dies gelang ihnen mit gewohnter Souveränität und Sicherheit. Die beiden präsentierten eine technisch einwandfreie Übung und legten auch in Artistik nochmal eine Schippe drauf. Das regelmäßige, harte Training zahlte sich wieder einmal aus und die beiden mussten sich einzig und allein Brasilien geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz!
Den Abschluss der C-Klasse machten Franziska Bach und Lilly Peschl. Die beiden waren dann doch nach länger Wartezeit sehr aufgeregt. Franzi zeigte erstmals einen FlickFlack in ihrer Übung, den sie trotz so großer Aufregung sauber sprang. Leider schlich sich gleich im ersten Element ein blöder Zeitfehler ein. Aber darüber können wir hinwegsehen, die beiden haben das bei ihrem letzten Wettkampf als Paar sehr gut gemacht. Von nun an werden wir die beiden als Damentrio mit Juna Weck auf der Matte bewundern können.
Nun hieß es für Noah Zimbardo und Olivia Layer aufwärmen und innerhalb von zwei Stunden sowohl ihre Balance als auch ihre Tempo Übung zu zeigen. Als erstes gingen sie mit Balance an den Start. Gleich das erste Element Olivas, das Aufgrätschen, gelang den beiden sauber und sehr stabil. Auch der Rest der schwierigen Elemente war sicher und selbstsicher. Auch wenn die Konkurrenz der beiden nicht erschienen ist, war die Gold-Medaille absolut verdient.
Die Tempoübung hingegen war durchwachsener. Olivias FlickFlack war wahrscheinlich der beste den sie je auf einem Wettkampf gesprungen ist, die Flugphasen der Tempoelemente hingehen waren dann doch eher weniger vorhanden. Zu allem Übel dann auch noch 4,0 Abzug, schwierig nachzuvollziehen. Dennoch gingen die beiden mit drei Mal Gold nach Hause. Herzlichen Glückwunsch!
Am Sonntag waren dann Mathilda Bach und Sophia Backfisch in der A-Klasse bereit zu zeigen was sie können. Die beiden haben zwei absolut saubere Übungen präsentiert. Trotz sehr starker Konkurrenz bewiesen die beiden, dass sie sich auf keinen Fall verstecken müssen und können sehr stolz auf sich sein.
BOAC war für uns alle ein sehr erfahrungsreicher Wettkampf, der sehr viel Spaß gemacht hat.